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Güütschibett
Schubladenbett; vgl. Ggüütschi, Gütschibett; eine bewegliche Bettstatt, die tagsüber unter das an der Wand befestigte Hauptbett (Bett, Näscht) geschoben wurde. Auch es war mit einem Bettsack Bissagga versehen. Im Hauptbett schlief (in einer Stafelalpe) die Sennerin (die Mutter, Grossmutter oder Tante), im Schubladenbett die Kinder (Kinder, Enkel,Nichten und Neffen).Manchmal schliefen bis zu fünf Kinder in einem solchen Bett; natürlich ganz anständig die Mädchen in der einen, die Knaben in der anderen Richtung.
[Id. 2,563; SDS, VII/247]
Volmar Schmid, Kleines Walliser Wörterbuch
Volmar Schmid 2. Februar 2008














